Persönliches

Susann Wippermann – Geboren am 06. Dezember 1971 in Ribnitz-Damgarten; verwittwet; zwei Töchter; ein Bruder
– Schulzeit in Ribnitz-Damgarten
– 1988 – 1991 Ausbildung zum Facharbeiter mit Abitur in Zeulenroda (Thüringen)

– 1991 – 1992 Studium Lehramt Universität Rostock
– 1992 Geburt meiner ersten Tochter; 1992 – 1993 Erziehungsjahr
– 1993 – 1997 Arbeit als Verkäuferin in einem Möbelhaus
– 1997 Geburt meiner zweiten Tochter; 1997 – 1998 Erziehungszeit
– 1999 – 2001 Ausbildung zum Fachinformatiker
– 2001 – 2002 arbeitslos
– 2002 – 2007 Arbeit als Sachbearbeiterin in einem Bauplanungsbüro
– 2007 – 2014 Arbeit als Mitarbeiterin eines Landtagsabgeordneten
– 2008 – 2014 Studium Soziologie und Öffentliches Recht Universität Rostock
– seit Januar 2014 Landtagsabgeordnete in Mecklenburg-Vorpommern
– 2006 Eintritt in die SPD
– 2007 – 2011 und seit seit 2014 Vorsitzende des Ortsvereins SPD Ribnitz-Damgarten
– seit 2008 Mitglied des Kreisvorstandes SPD Nordvorpommern/ Vorpommern-Rügen
– 2009 – 2013 Mitglied des Landesvorstandes der SPD Mecklenburg-Vorpommern
– seit 2009 Mitglied der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten
– seit 2009 Mitglied des Kreistages Nordvorpommern/ Vorpommern-Rügen
– Schöffin am Landgericht Stralsund
– Bündnis Stolpersteine für Ribnitz
– Mitglied im Schulelternrat der Regionalen Schule Rudolf Harbig

„Ohne Ostsee geht gar nichts.“

Windschutz, Handtuch und Picknickkorb – die schönsten Kindheitserinnerungen habe ich von langen Strandtagen mit meinen Eltern und meinem Bruder am Strand von Neuhaus. An der Ostsee fühle ich mich besonders wohl, daran hat sich bis heute nichts geändert. Wann immer es der Terminkalender zulässt, bin ich am Wasser zu finden – egal zu welcher Jahreszeit.

In der Woche bin ich viel unterwegs, deshalb ist es mir wichtig, die wertvolle Zeit, die ich für meine Familie habe, sinnvoll zu verbringen. Fahrradfahren und Puzzeln im Garten gehört genauso dazu wie Treffen mit Freunden. Auf das jährliche Folklorefestival in Ribnitz-Damgarten freue ich mich besonders, weil meine Jüngste im Ensemble tanzt. Gern gehe ich mit Freundinnen in Konzerte, Kunstausstellungen oder auch mal in die Oper.   Aber auch der Ribnitzer Fasching gehört fest in meinen Kalender, ebenso steige ich jedes Jahr beim Damgartner Badewannenrennen in ein selbst gebautes Boot. Der Sonntagabend ist fest in Tatort-Hand. Gemeinsam mit der Familie geht es vor dem Fernseher an die Lösungssuche. Fiktive Verbrechen im TV sind mir allemal lieber als die wahren Fälle, mit denen ich mich als Schöffin am Landgericht befasse. Mein Gespür für Gerechtigkeit  treibt mich ständig um. Ob in den verschiedenen Ausschusssitzungen oder beim Gespräch mit Leuten auf der Straße: Wenn ich merke, dass irgendetwas in die falsche Richtung läuft, werde ich aktiv. Auch Missachtung des Umweltschutzes, Behördenwillkür oder das Umgehen demokratischer Grundsätze aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit können mich ganz schön aus der Ruhe bringen.

Seit kurzem habe ich das Laufen für mich entdeckt, bei der Bewegung an frischer Luft bekomme ich den Kopf so richtig fei. Gerade habe ich meinen ersten Halbmarathon hinter mich gebracht, zugegebenermaßen nicht ganz freiwillig. Aber die Behauptung, mit Ende dreißig geht so etwas nicht mehr, konnte ich nicht im Raum stehen lassen. Auch nehme ich eigentlich jede sportliche Aktivität mit, die sich mir bietet.